Agentinnen und Agenten im Einsatz
Anfang Juli verbrachten 53 junge Agentinnen und Agenten ein actionreiches Sommerlager. Auf der Suche nach einem verschwundenen Zertifikat erlebte die Schar in Gonten AI viele Abenteuer.
«Sueche, jage, de Diebe gohts a Chrage.» So klingt es, wenn die Jubla Dagmersellen ihren mottobezogenen Lagersong am Feuer singt. Was nach einem harmlosen Spiel klingt, wurde im diesjährigen Sommerlager im Appenzell zur Realität – und der Startschuss für ein actionreiches Agentenabenteuer. Am 7. Juli standen die Lagerteilnehmenden der Jubla in den Startlöchern und versammelten sich zum Lagersegen in der Kirche Dagmersellen. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, auf welche Herausforderung die Schar in den kommenden elf Tagen treffen würde. Das Jubla-Zertifikat, ohne welches die Jubla Dagmersellen nicht existieren kann, wurde auf dreiste Art und Weise gestohlen.
Agententraining
Ohne zu zögern, trat die Schar mit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie 27 motivierten Leitungspersonen den Weg zur Geheimzentrale in Gonten im Appenzell an. Auf dem riesigen Lagerplatz bauten sie die Spatz-Zelte auf, bevor es mit dem Agententraining so richtig losging. Dafür waren die Mitarbeiter:innen von zahlreichen Geheimdiensten vor Ort – die Jubla-Kinder lernten also nur von den Besten. Ihr Können stellten sie bei der zweitägigen Wanderung erstmals unter Beweis. Durch cleveres Anschleichen gelang es den Kindern und Jugendlichen, einen
Verdächtigen auf frischer Tat zu ertappen. Doch das Zertifikat blieb noch immer verschwunden. Deshalb nutzten die Nachwuchsagentinnen und -agenten die restliche Lagerzeit, um sich täglich neue Methoden anzueignen, ihre Fähigkeiten zu verfeinern und das Zertifikat in den verbleibenden Tagen doch noch zu finden.
Zwei galoppierende Alpakas auf dem Lagerplatz
Was in einem Sommerlager auf keinen Fall fehlen darf, ist der Spass – er gehört dazu wie das Singen zum Lagerfeuer. So tobten sich die Teilnehmenden auf verschiedenste Arten aus. Der Lagerplatz bekam dank selbst gebastelten, bunten Wegweisern unzählige Farbtupfer, ein «Gigampfi» lud zu Höhenflügen ein und geknüpfte Bändeli schmückten diverse Handgelenke. Auch die Regentropfen, welche die Schar immer wieder heimsuchten, konnten niemandem die gute Laune rauben. Agentinnen und Agenten sind nämlich bei jeder Witterung einsatzbereit. Für einen besonderen Lacher sorgten an einem Nachmittag zwei spezielle Lagergäste: Plötzlich galoppierten zwei Alpakas quer über den Lagerplatz und lösten eine wilde Verfolgungsjagd aus. Schweissperlen wegwischen war nach erfolgreicher Mission angesagt.