, Maya Böll

Kontinuität als starkes Zeichen

Kirchgemeindeversammlung.

 

Die Kirchensteuern werden moderat gesenkt und die personelle Besetzung von Kirchenrat und Rechnungskommission ist gesichert. Dies sind die wichtigsten Informationen aus der Kirchgemeindeversammlung vom November.


An der Kirchgemeindeversammlung vom 25. November in Uffikon durfte Präsident Mark Schlüssel 53 Stimmberechtigte begrüssen. Zu Beginn stellte er die neuen Mitarbeitenden vom Seelsorgeteam, Priska Schmid und Patricia Blum, vor. Die traktandierten Geschäfte konnten zügig und mit hoher Zustimmung abgewickelt werden. Der Voranschlag der Kapellenstiftung St. Andreas sowie jener der Wallfahrtsstätte Kreuzberg wurden einstimmig angenommen. Auch der Voranschlag der Kirchgemeinde Hürntal, vorgestellt von Kirchmeierin Beatrice Epp und ergänzt mit Hinweisen zu personellen Massnahmen, fand ungeteilte Zustimmung. Ebenfalls angenommen wurde die Festsetzung des neuen Steuerfusses: Dieser wird 2026 von 0.29 auf 0.28 Einheiten reduziert. Zudem informierte Mark Schlüssel über die Dienstbarkeit der Arche in Zusammenarbeit mit der Einwohnergemeinde Dagmersellen.

 

Starke personelle Besetzung

Ein besonderer Lichtblick der Versammlung war die erfreuliche personelle Situation. Nahezu alle bisherigen Mitglieder des Kirchenrats stellen sich zur Wiederwahl. Einzig Sonja Peter tritt zurück, mit Maria Waldispühl wurde jedoch eine engagierte und kompetente Nachfolgerin gefunden, die sich der Versammlung kurz vorstellte. Auch in der Rechnungsprüfungskommission ist die Kontinuität gewährleistet: Robert Frey und Markus Egli stellen sich erneut zur Wahl. Als Nachfolgerin von Susanne Riedweg wurde Sandra Sidler für das Amt als Präsidentin nominiert, die sich mit viel Motivation ihrer neuen Aufgabe widmen wird. Die bisherigen Gremiengrössen, acht Sitze im Kirchenrat und drei in der Rechnungskommission, wurden einstimmig bestätigt.


Pfarreiblatt wird «Kirchenblick»
Katharina Jost präsentierte das neue Pfarreiblatt, das ab dem 1. März 2026 unter dem Namen «Kirchenblick» und mit aufgefrischtem Design erscheint. Der neue Titel weist darauf hin, dass das Blatt einerseits Einblicke in die Kirche gibt und andererseits den Blick aus der Kirchensicht auf Gesellschaft und Welt beinhaltet. Zudem ist der Name eine augenzwinkernde Anspielung auf die Zeitung «Blick».


Aus Pfarreirat, Seelsorge, Jugendarbeit und Bauwesen

Im Pfarreirat konnte für die demissionierende Präsidentin Irene Tschupp noch keine Nachfolge gefunden werden. Der Pfarreirat besteht aktuell aus elf Mitgliedern und ist ein gut eingespieltes Team. Aus der Seelsorge berichtete Andreas Graf über die Advents- und Weihnachtsaktion «Wo wohnt Gott?», zu der alle herzlich eingeladen sind, mitzumachen. Thomas Krummenacher informierte über die Jugendarbeit. Das Präsidium wurde neu von Monika Willimann übernommen. Die Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde läuft gut, und zahlreiche Veranstaltungen stehen an. Patrick Meier erläuterte die baulichen Massnahmen an der Kellermauer des Pfarrhauses, womit das Feuchtigkeitsproblem langfristig gelöst werden soll. In der Kirche Dagmersellen wird aufgrund zu tiefer Luftfeuchtigkeit künftig befeuchtet; zusätzlich sind akustische Verbesserungen in Zusammenarbeit mit einem Akustiker geplant.

 

Zum Abschluss bedankte sich der Kirchenratspräsident herzlich bei allen Anwesenden für ihre Teilnahme und lud zum obligaten Apéro ein.